Inmitten des Naturschutzgebietes "Teutoburger Wald"

Nur rund 300 Meter von unserer Gastronomie entfernt ragen die sagenumwobenen Externsteine steil in den Himmel hinauf. Die wunderschöne Waldlandschaft bietet für Jung und Alt alle Voraussetzungen für einen wunderschönen Aufenthalt. Unserer Gastronomie bietet Ihnen dabei den idealen Ausgangspunkt für Ihre Feste, Familienfeiern,Bustouren, Wanderungen oder Radtouren.

Die Externsteine Rückansicht

Entstehungsgeschichte und Lage der Externsteine

Vom großräumigen Parkplatz führt der Fußweg von Osten her kommend am Felsenwirt Externsteine vorbei. Nach ca. 300m ragen vor dem Besucher 13 graue Felsen in einer Reihe von 20 bis 38 m hoch aus dem Bergrücken heraus. Für die Geologen nichts anderes als die Reste einer Sandsteinschicht, auch als Osningsandstein bezeichnet, die vor ca. 70 Millionen Jahren durch eine gewaltige Eruption senkrecht aufgeworfen wurde. Diese etwa von Süden nach Norden verlaufende Bergkette Knickenhagen - Externsteine - Bärenstein lagerte sich in der älteren Kreidezeit ab. In einem Längstal westlich der Externsteine stauten sich die Wassermassen und durchbrachen im Bereich des heutigen Tales der Wiembecke diese Sandsteinkette. Die Verwitterung der Steine durch hohe Niederschläge und Spaltenfrost arbeitet auch heute noch ständig an deren Oberfläche und verändert so die Klüfte, die die Felsen in verschiedenen Richtungen durchziehen. Am Fuße des rechten Felsens fließt die Wiembecke, die über Jahrtausende ihr Flussbett durch diese Sandsteinkette gewaschen hat. Das kleine Flüsschen hat man nach dem zweiten Weltkrieg zu einem Teich aufgestaut.

Ansicht mit "Wackelstein"

Boden und Kulturdenkmal Externsteine

Tausende von Besuchern sind immer wieder von den Externsteinen begeistert, einem Naturdenkmal, das von unseren Vorfahren zu einem einzigartigen Kulturdenkmal umgestaltet wurde. Die Steine in ihrem landschaftlichen Zusammenhang geben Hinweise auf ihre Entstehung. Zum besseren Verständnis ist es üblich geworden, die Felsen zu nummerieren. Der größte Felsen an der Teichanlage wird als Fels 1 bezeichnet. An der östlichen Außenwand befindet sich das aus dem gewachsenen Stein gehauene Kreuzabnahmerelief. Etwas weiter rechts, ca. 10 m über dem Ufer des Stauteichs, liegt die kleine, nur von außen mit einer Leiter zugängliche Reklusen-Zelle. Über ihre Bedeutung sind sich die Altertumsforscher bis heute nicht einig.

Die Externsteine Rückansicht

Die Straßenbahnlinie

Zwischen den Felsen III und IV verläuft seit 1813 eine Straße. Diese wurde aber im Jahre 1940 für den öffentlichen Verkehr gesperrt. In den Jahren von 1912 bis 1953 verlief hier sogar eine Straßenbahnlinie, die von Lippe-Detmold über Horn direkt durch die Externsteine weiter noch Paderborn führte. Der sagenumwobene Wackelstein auf Fels IV wurde im Jahre 1813 durch Eisenklammern verankert. Dieses auffällige Naturdenkmal der Externsteine und Kulturdenkmal von europäischem Rang liegt an einem wichtigen, uralten Fernweg, den möglicherweise schon Varus mit seinen römischen Legionen vom Lippefluss über die Egge bei Horn zur Weser in das Land der Germanen gewählt hatte. Heute verläuft die wichtige Ost-West-Verbindung (B1) von Köln über Dortmund, Paderborn, Horn, Hameln, Hildesheim, Magdeburg noch Berlin etwa 1 km südlicher, so dass die Steine jetzt völlig ruhig und abgeschieden in einem 142 ha großen Wald- und Naturschutzgebiet liegen.

Die gute, alte Bahn!

Das Relief mit der Kreuzabnahme Christi

Im unteren, wahrscheinlich älteren Teil der Darstellung, durch eine waagerechte Bodenkante getrennt, umschlingt ein Drachenwesen mit Bart das erste Menschenpaar Adam und Eva. Die Gesteinsoberflüche des oberen Reliefs ist sorgfältig geglättet und die Kreuzform sowie die Figuren treten in ihren Konturen klar hervor. Das untere Drittel des Reliefs mit seiner unruhigen Oberfläche erweckt eher den Eindruck einer dämonischen Unklarheit. Die Wissenschaft ist sich nicht einig! Vielleicht wurde an den Externsteinen im Zusammenhang mit der Christianisierung im norddeutschen Raum - vom Kloster Corvey bei Höxter an der Weser ausgehend - ein früher bestehendes heidnisches Heiligtum zerstört und darauf erst von den Paderborner Mönchen die Kreuzabnahme Christi in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts geschaffen. In dieser Gegend des Teutoburger Waldes, cm Osthang der Egge, befand sich vermutlich auch der Standort der Irminsul, einer heiligen, imaginären Säule, die im Kult der Germanen die Achse des Weltalls darstellen sollte. Hier, bei ihrem Heiligtum, brachten die Germanen unter Armin dem Cherusker ihrem Gott Opfer dar für den gewaltigen Sieg, den sie über die römischen Legionen im Jahre 9 n. Chr. errungen hatten. Karl der Große zerstörte zu Beginn der Sachsenfeldzüge im Jahre 772 diese germanische Kultstätte.

Das Kreuzabnahmerelief

Die obere Kapelle

Im Kopf des Felsen II - seit 1811 über eine eiserne Brücke vom Treppenfelsen aus zu erreichen ist die obere Kapelle, das sog. Sazellum, in den gewachsenen Fels hineingearbeitet worden.

Obere Kapelle

Die untere Kapelle

Hinter dem Relief der Kreuzabnahme befindet sich im Felsen I die untere Kapelle, die sich aus drei miteinander verbundenen, durch Menschenhand geschaffene Grotten zusammensetzt.

Die Externsteine Rückansicht

Das ehemalige Jagdschloss

Auf Graf Hermann-Adolf zur Lippe (1652-66), einer der Lippschen Landesherrn, in deren Besitz die Externsteine nach der Reformation kamen, geht die Errichtung des Jagdschlosses zurück.

Alter Stich

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